Wie ich zur Ahnenarbeit kam

Das hier ist meine Geschichte, wie ich zur Ahnenarbeit kam und darin meine Berufung fand.

Wenn Du Deine eigene Geschichte mit deinen Ahnen beginnen möchtest, dann findest Du in diesem Blog viele direkt umsetztbare Tipps und sogar eine kostenfreie Ahnentrance zum Download. So kannst Du heute schon damit starten, eine liebevolle Verbindung zu deinen Ahnen aufzubauen.

Hier gehts zum ersten Blogartikel der Serie 'Beginne mit diesen 3 Schritten ganz leicht deine Ahnenarbeit'


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Wie bei mir alles begann...

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Ich arbeitete nachdem ich mich Selbständig gemacht hatte zunächst als Coach für Mütter. In dieser Rolle half ich den Mamas ihre eigenen Prägungen aus der Kindheit nicht mehr an ihre Kinder weiterzugeben und ein entspannteres Familienleben zu führen. Im Fokus hatte ich dabei eigentlich eher die Kinder. Ich wollte, dass sie unbeschwert und glücklich aufwuchsen, sich geliebt fühlten und ein gesundes Selbstvertrauen haben.

Meine persönliche spirituelle Entwicklung hielt ich aus meinem Coaching damals noch mehr oder weniger raus. Ich wollte nicht 'unseriös' wirken. Doch spürte ich, dass da noch mehr war, als ich mit meinen fünf Sinnen erfassen konnte und es zog mich mehr und mehr an.

Immer öfter führten mich die NLP-Methoden mit meinen Kundinnen nicht nur zurück in ihre Kindheit, um die Ursachen ihrer Themen aufzulösen, sondern darüber hinaus. Zurück in die Familiengeschichte oder in vergangene Leben meiner Klientin. Das passierte bei den meisten meiner Kollegen nicht, aber so lange es wirkte, war es mir recht. Nein, es war mehr als das. Es bereitete mir ganz besonders viel Freude, wenn das passierte.


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Das magische Gespräch

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Eines Tages sprach ich mit einer Kollegin, die einen 'sechsten Sinn' für die Berufung der Menschen hat. „Dein Thema Müttern und Kindern zu helfen, geht ja schon in die richtige Richtung, aber denk mal größer!“ Größer denken? Mehr Mamas? Auch Papas? Was meinte sie?

Sie stellte mir eine Reihe von Fragen, um meinen Antrieb hinter dem Mütter-Coaching zu erfühlen. Denn jede Antwort, die ich gab, erzeugte bei ihr entweder Resonanz oder eben nicht. Wenn es bei ihr ‚bizzelte‘, dann war meine Antwort Teil meines Seelenplans, erklärte sie mir. Wenn nicht, dann war es ein reines Konstrukt meines Verstandes. Spannend. Auf dieses Spiel ließ ich mich gerne ein.

Als ich sagte „Ich möchte dafür sorgen, dass die alten Traumata nicht mehr an die Kinder weitergegeben werden.“ bizzelte es kräftig bei ihr und sie fragte „Ja! Wessen Traumata?“ „Die der Mutter.“ „Und wo hat sie die her?“ „Meistens von ihren Eltern“ „Genau, und die?“ Ich sah, wie sich ihe Begeisterung mehr und mehr steigerte. Da bizzelte anscheinend Einiges und ich verstand noch immer das Thema nicht.

„Am liebsten würde ich es natürlich am Ursprung lösen und alle davon befreien.“ Die Worte, die ich ausgesprochen hatte, hatten mehr Bedeutung, als mir damals klar war. Bäm! Da war es! „Jaaaa!", rief sie, Das ist es! Genau das ist dein Seelenplan.“ Ich war immer noch etwas verwirrt. „Was ist mein Seelenplan?“ Das Fragezeichen in meinem Kopf war riesig. Also wurde sie deutlicher: „Na, die alten Traumata am Ursprung lösen und die ganze Familie heilen. Ich glaube, das nennt man Ahnenheilung."

Ahnenheilung? Davon hatte ich ja überhaupt keinen Dunst. Mir war nur bewusst, dass Schamanen sich damit beschäftigen. Wie sollte das gehen? Kann ich das? Ist das nicht echt eine Nummer zu groß für mich? "Öffne Dich einfach für dieses Thema, es wird zu dir kommen." empfahl mir meine Kollegin noch. Ich blieb erstmal ratlos zurück.

Doch es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Denn auch bei mir erzeugte es Resonanz. Auch wenn mir das Wort fremd war, es fühlte sich richtig an. Ich wollte die Probleme der Menschen am Ursprung lösen. Ich wollte ihre Familiengeschichte heilen. Allein das Wort ‚heilen‘ löste in mir Unbehagen und Begeisterung gleichzeitig aus.

Es sollte noch über eineinhalb Jahre dauern, bis ich meine erste offizielle Ahnenheilung anbot. Seitdem spüre ich mit jeder Sitzung, wie sehr ich dort in meinem Element bin. Doch es brauchte noch ein paar Schritte mehr, die ich gehen durfte, bevor ich soweit war.


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Meine erste Begegnung mit einer Ahnin

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Das Jahr war fast zu Ende, als ich alleine, weinend auf einer Wiese, mitten im nirgendwo stand.
Wobei alleine nicht ganz richtig ist, irgendwie. Jeder der mich dort hätte stehen sehen, hätte gesagt ich war alleine dort.
Doch ich war mit ihr dort. Ich war für sie dort. Und für mich, irgendwie.

Es war während der Rauhnächte. Diese besonderen Tage "zwischen den Jahren" die von je her magisch sind. Man sagt, in dieser Zeit ist der Schleicher zwischen dieser Welt und der Anderswelt besonders dünn. In dieser Zeit fallen uns die Kontakte zur Geisterwelt besonders leicht.

Eine meiner Ahninnen hatte an diesem Morgen bei mir angeklopft. Etwas zu heftig, wenns nach mir geht, auch wenn ich sie sogar eingeladen hatte. Ich hatte am Vortag während einer Meditaion um Verbindung zu der Ahnin gebeten, die zuletzt ihre volle Hexenkraft gelebt hatte. Woher dieser Impuls plötzlich kam, kann ich gar nicht sagen. Er war einfach da.

An diesem Morgen, als meine Ahnin, meine Bitte erhörte, scrollte ich gerade über Googlemaps. Da verschluckte ich mich plötzlich so heftig, dass ich glaubte zu ersticken. Ich hatte einen so starken Hustenanfall, dass mein Freund mal wieder ganz intuitiv begann mich energetisch zu unterstützen, damit ich wieder atmen konnte. Es dauerte lange, bis ich wieder frei atmen konnte. Er hatte einiges zu tun und zu letzt zog er etwas sehr großes, goldenes aus meinem Herzchakra, das da einfach nicht hingehörte. Die Wunde, die es hinterließ brannte. Sie fühlte sich wund an, auch noch nachdem er sie mit Licht und Liebe aufgefüllt hatte.

Diese Hustenanfälle sind bei mir häufig Hinweise auf etwas, und ich spürte sofort, dass es um diesen Ahnenkontakt ging. Also schaute ich genauer hin, in welchem Gebiet ich da gerade herumgescrollt hatte. So landete ich an diesem, im Winter sehr einsamen Ort, circa eine halbe Stunde Fahrt von zuahuse.

Als ich das Auto abstellte und meine Füße beim Aussteigen den Boden berührten, spührte ich sie intensiv kribbeln. Wie Ameisen, die meine nackten Beine hinauf kletterten. Ich wusste, hier war ich richtig. Intuitiv sagte ich "Liebe Ahnen, leite mich. Ich folge dem Kribbeln, wenn es weniger wird, bin ich falsch abgebogen." Und so lief ich los.

Kurz darauf stand ich dann, weinend, auf dieser Wiese. Ich war noch nie an diesem Ort gewesen, an den sie mich geführt hatte. Ich war ihr einfach nur gefolgt. Sie wollte mir etwas zeigen.

Intuitiv wusste ich, dass der richtige Ort nur ein Teil war, um mich mit ihr zu verbinden. Es durfte auch die richtige Zeit sein. Die Zeit, zu der sie gelebt hatte.

Also reiste ich in Trance Generation um Generation zurück. Genau 13 Generationen. Dann erfassten mich Angst und Schmerz. Ich riss die Augen auf. Ich fühlte ich beobachtet. Ich fühlte Gefahr. Ich atmete tief durch und begann wieder zu Husten, so wie an diesem morgen. Ich spürte wieder das Kribbeln in den Beinen, dass mich genau zu diesem Punkt gebracht hatte, nur viel stärker. Unangenehm, fast schmerzhaft. Ich spürte die Hitze. Feuer.

Zurück. Zurück. Ich musste weiter zurück.


Meine Reise durch ihr Leben, begann mit ihrem Ende. Dem Tod im Feuer! Diese Erkenntnis erschreckte mich und war dennoch nicht überraschend.

Weiter Zurück.

Noch immer spürte ich Angst und Schmerzen. Es waren nicht meine. Ich spürte nur einen Hauch davon, doch schlimm genug. Folter. Angst. Einsamkeit. Dunkelheit.

Zurück. Zurück. Zurück.

Angst. Was blieb war die Angst.

Zurück an den Tag, an dem sie noch in ihrer vollen Kraft war, gesund und ohne Angst.

Zurück.

Ich verstand ihr Leben im Zeitraffer.

Ganz ohne Angst, war sie wohl nie, doch immer siegte ihr Mut. Ihr Wunsch zu helfen, zu heilen, war stärker als die Angst. Ihr Mut war oft stärker, als ihr Verstand gut fand. Aber es war nunmal ihre Berufung. Nur so war sie glücklich.

Doch die Angst wurde stärker, als sie ihre Tochter bekam. Ihr durfte unter keinen Umständen irgendein Leid widerfahren. Doch die Zeiten waren gefährlich.

Der Mut verließ sie nicht. Er bekam den Trotz an seine Seite. Niemals würde sie aufhören Gutes zu tun, selbst wenn viele andere sie warnten. Lange ging das gut. Sie war vorsichtig, hatte ein gutes Gespür für die Leute.

Ihre Tochter wurde erwachsen und gebar eines Tages ebenfalls ein Mädchen. Sie liebte beide so sehr. Ihnen durfte nichts geschehen. Niemals. Sie sollten glücklich sein. Heilen war kein sicheres Gewerbe. Darum hatte sie ihrer Tochter nichts von ihrem Wissen weitergeben und dennoch beobachtete sie mit Schrecken, wenn sich ihre Fähigkeiten zeigten.

Wer sie letztendlich anzeigte, konnte sie nur raten und es war ihr egal. Sie hatte ihr Leben als Hexe gelebt und viel Heilung in die Welt gebracht. Sie würde guten Gewissens vor die heilige Mutter treten.

Doch die Angst um ihre Tochter und ihre Enkelin trieb sie fast in den Wahnsinn. Sie konnte sie nicht mehr schützen, wenn sie tot war. Was würde aus ihnen werden. Die Folter hatten sie nicht verdient. Sie hatten niemals etwas Unrechtes getan.

Ich stand auf der Wiese, mitten im Winter und heulte erbärmlich. Ich spürte ihre Angst. Ich verstand sie. Ich habe ja selbst eine Tochter. Da verstand ich plötzlich, warum ich hier war. Ich brauchte ihr doch nur sagen, dass alles gut gegangen sein muss, sonst gäbe es mich doch gar nicht.

Zurück. Zurück. Zurück. Dachte ich. Zurück. Erneut ging ich rückwärts. Ich muss ihr das ganz in Ruhe erzählen.

Es war der Tag vor ihrer Verhaftung, als ich den Schleier zwischen den Welten endgültig durchbrach. Ich war nicht mehr nur Zuschauer. Ich handelte und gab mich zu erkennen.

Sie war nicht verwundert über mein Erscheinen in ihrem Haus. Sie schenkte mir eine Tasse Tee ein und ich begann zu erzählen, wer ich bin und wie sehr ich mich freue, sie kennen zu lernen. Die Freude war auch auf ihrer Seite.

"Ich kenne deine Zukunft und deine Angst um deine Tochter und deine Enkelin." sagte ich dann zu ihr. Ihr traten Tränen in die Augen. "Meine Zukunft kenne ich auch, sagte sie. Ich bin vorbereitet. Nur suche ich noch nach einen geeigneten Schutz für meine Tochter und Enkelin." Eine Träne kullerte ihre Wange hinab.

"Du findest einen. Das weiß ich. Denn sonst wäre ich nicht hier. Ich bin deine Nachfahrin. Wie könnte es mich geben, wenn deine Enkelin nicht groß geworden wäre und mindestens ein kleines Mädchen bekommen hätte." Jetzt liefen uns beiden die die Tränen und sie sprang entschlossen auf. Offensichtlich wusste sie genau, was zu tun war.

Sie begann ein Ritual, das die ganze Nacht dauerte. Sie räucherte, betete und braute Getränke. Manchmal wirkte sie bedrohlich, schien zu wachsen und zu leuchten, dann schrie sie fast ihren Zauber in die Welt. Manchmal war sie ganz klein und sanft und flüsterete in einer Sprache, die ich nicht immer verstehen konnte.

Ich schaute ihr gebannt zu. Da spürte ich wieder das Loch in meinem Herzen. Es brannte und sie schien es zu spüren. "Du hast es heraus genommen!" rief sie. Sie schien entsetzt.

Jetzt verstand ich, welche Magie sie gerade webte und was heute morgen aus meinem Herzen heraus durfte. Es war ihr Schutzzauber, der Bann auf die Fähigkeiten meiner Ahnenlinie. Wieder Tränen über Tränen. Sie schützte nicht nur ihre Tochter und ihre Enkelin. Sie schützte uns alle! Und die Liebe die ich jetzt fühlte, übertraf alles was ich kannte.

Ich umarmte sie und erzählte ihr dann, wie ich ihren Bann entfernen konnte.

"Dein Zauber wirkt Bestens. Er wird deine Nachfahrinnen über viele hundert Jahre schützen. Allerdings werden sie auch das Gefühl kennen, dass ihr Leben nicht erfüllt ist, dass da eine Leere in ihnen ist, die sie nicht erklären können.
Und ich brauche deinen Schutz jetzt nicht mehr. Mit mir endet die Zeit des Versteckens und Verleugnens. Ich lebe in einer Zeit, in der Spiritualität und Magie wieder sein darf. In der sich die Menschen dafür öffnen und mehr und mehr Menschen lernen zu heilen, lernen in Kontakt mit der Natur und ihren Ahnen zu leben. Mach dir keine Sorgen. Es ist an der Zeit, alle diese Fähigkeiten wiederzubeleben und zu zeigen. Sie sind unser Geschenk an die Welt."

Sie nickte stumm und wir weinten wieder. Dann flüsterte sie ehrfürchtig: "Dein Mann muss ein mächtiger Magier sein, denn ich kenne die Kraft meines Zaubers." "Ich weiß.", flüsterte ich, "und er wird es auch noch erkennen."

Sie straffte sich, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und sagte "Jetzt bin ich bereit." Und völlig selbstverständlich sagte ich "Ich bleibe bei dir. Ich helfe dir da durch."

Und so ging ich ihre letzten Schritte mit ihr. Ich unertstützte sie mit allen Fähigkeiten die ich schon hatte. Ich nahm ihr mit Hypnose die Schmerzen und die Angst. Das war vielleicht noch nicht viel, doch ich glaube, die wirksamste Waffe, die ich hatte, war diese allumfassende Liebe, die uns verband. Als wir im Feuer standen, konnte sie schnell loslassen und ich ging wieder durch die Zeit.

Weinend, trauernd und voller Liebe stand ich da. Ich war verschwitzt, trotz der Kälte um mich herum und mein Körper war von Gänsehaut bedeckt. Ich war komplett elektrisiert. Mein Herz schlug laut und das Loch darin brannte. Ich war überwältigt von diesem Erlebnis.

Das Loch im Herzen begleitete mich noch viele Monate. Oft nur als wundes Gefühl. Wen wunderts. Wenn ein so mächtiger Schutzzauber geht, der über viele Generation bestanden hat, dann braucht es Zeit zum heilen.

Doch was mich seither nicht mehr losließ, war der dringende Wunsch, die Menschen mit dieser unfassbaren, bedingungslosen Liebe ihrer Ahnen zu verbinden, die ich spüren durfte.


Wenn Du jetzt auch in Kontakt mit deinen Ahnen kommen willst, kannst Du das ganz leicht mit meinen Tipps. Lies hier weiter, wie Du beginnen kannst.


Magische Grüße

Ilka Sventja


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