Die Rückkehr der Weiblichkeit - Teil 2

Wie ich das Erwachen der Weiblichkeit erleben durfte, habe ich in Teil 1 geschrieben. Einer eurer Kommentare auf Facebook hat mich nochmal darauf hingewiesen, dass ich mich mit der Göttin verbunden habe und mir fiel auf, dass ich diese Verbindung bisher wenig genutzt habe.

Also hatte ich die Eingebung, ob ich ihre Botschaft wohl channeln könnte und noch bevor ich diesen Gedanken zuende gedacht habe, begann ich zu weinen. Hier ist, was ich erhalten habe.

*******

Das Erwachen der Göttin

*******

Tränen flossen über ihr Gesicht. Sie liebt diese Erde, sie liebt die Tiere und die Pflanzen und die Menschen. Doch was war geschehen?

Während sie schlief hatten die Menschen mehr und mehr vergessen, was Liebe ist. Sie weinte, als sie die zerstörten Wälder sah und die verschmutzten Meere, ja die verschmutzt Luft. Sie weinte, als sie die heimatlosen Tiere zu sich rief. Sie weinte, als sie fühlte, wie viel Schmerz und Angst die Menschen beherrschte.

Dieser unerträgliche Schmerz in allem. Ich fühlte die Gefühle dieser Welt. Denn sie ist die Welt. Schmerz, Leid und Angst schwämmten sie davon. Sie umschlang ihre nackten Beine und weinte bitterlich. Tage, Wochen und Monate vergingen, bis sie ihrem Schmerz genug Raum gegeben hatte.

Dann begann Wut in ihr aufzuflackern. Oh jaaaa! Sie war einst eine gefürchtete Göttin. Sie hatte Katastrophen über die Welt gebracht, um zu zeigen, wo die Grenzen waren. Doch diese Welt brannte bereits und niemand schien sich daran zu stören. Tränen des Zorns stiegen ihr in die Augen. Wut loderte und sie schrie aus voller Kehle all ihre Verzweiflung in die Welt.

Alles was sie einst als wirksame Maßnahmen hatte, schien nutzlos. Sie wollte der Welt nicht noch mehr Schaden zufügen. Sie wollte heilen und wieder spürte sie den Schmerz in ihrem Herzen über diese nahezu zerstörte Welt.

Sie brauchte Hilfe. Wenn es auf dieser Welt noch weise Frauen gab, irgendwo, egal wie schwach, dann gab es Hoffnung. Sie musste sie erreichen. Sie musste sie aktivieren, anleiten und ihre Kräfte bündeln. Das war der Funken weiblicher Energie, der die Welt retten konnte.

Und so geschah es. Überall auf der Welt begannen Frauen den Ruf ihrer Göttin zu hören. Und jede erhielt ihren Auftrag, ganz nach ihren Fähigkeiten. Einige hielten Rituale, um der Göttin wieder zu ihrer vollen Kraft zu verhelfen. Andere brüllten ihre Empörung über den herrschenden Zustand in die Welt. Fridays for future entstanden. Ist das nicht spannend? Freitag, benannt nach Freya oder Frigg, der Venus, der Tag der Göttin! Zufall?

Es dauerte, bis das alles eine Wirkung zeigte. Zu Samhain 2019 hatte die Göttin genug Kraft und begann endlich wieder einen Jahreszyklus, so wie er sein sollte!

Als Herrscherin der Unterwelt, begann sie das Jahr damit, in unser aller Unterbewusstsein, in unser aller Ahnenwelt, aufzuräumen. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen, doch er hat unaufhaltsam begonnen. Schluss mit unter den Teppich kehren. Die Göttin duldet es nicht länger, dass die alten Wunden versteckt statt geheilt werden. Sie wirbelt alles nach oben, damit wir es sehen. Egal wie weh es tut. Sie erleichtert uns aber auch die Heilung! Die Themen zu heilen ist so viel leichter geworden, aber sie fordert uns auf es selbst zu tun und hinzuschauen. Wir müssen das wieder lernen.

*******

Was Corona damit zu tun hat

*******

Doch das pure Aufwirbeln half nicht. Die meisten Menschen waren so sehr in ihren Ablenkungen beschäftigt, dass sie es nicht mal merkten. Erneut kochte die Wut in der Göttin hoch. Sie würde die Menschen schon zur Besinnung bringen. Sie würde die Welt anhalten, wenn es sein muss. Sie würde alles zu Stillstand bringen und den Menschen zeigen, was sie getan hatten und was getan werden musste. Jeder sollte den Schmerz fühlen, den sie fühlte. Jeder sollte die Tränen weinen, die sie weinte.

Doch so wütend sie auch war, so sehr handelt sie aus bedingungsloser Liebe. Und so fand sie einen Weg, die Welt anzuhalten, ohne der Natur noch mehr Schaden zuzufügen. Im Gegenteil. Sie hielt die widernatürliche Welt der Menschen an. Sie hielt den Prozess der Ablenkung und der Zerstörung an. Mit einem winzigen, kleinen Virus.

Gleichzeitig machte dieser Virus wieder deutlich was wichtig war im Leben. Familie, Freunde, Liebe, Führsorge, Mitgefühl, Bewegung, frische Luft, Ruhe, gute Gespräche, … Sie zeigte den Menschen auch, dass wo es weh tut. Welche Beziehungen, welche Aufgaben, welche Ziele nur Schein und Fassade sind. Und sie zeigte den Menschen, wie schnell sich die Natur erholt, jetzt wo die Erdgöttin und ihr Sonnengott wieder ihren Platz eingenommen haben.

So viele Heiler haben sich mit der Energie des Virus verbunden und konnten nur Liebe fühlen. Ja, genau daraus besteht er. Aus der Liebe des göttlich Weiblichen zu dieser Welt. Sie zeigt uns damit, dass sie wieder ihre volle Kraft hat. Wer sonst könnte diese Welt einfach mal anhalten?

*******

Also, was tun wir jetzt?

*******

Wir dürfen die weibliche Quellenergie, die uns jetzt wieder kraftvoll zur Verfügung steht, nutzen. Ja, wir müssen sogar. Ich bin sicher, dass wir sonst mit weiteren, noch deutlicheren Hinweisen der Göttin konfrontiert werden.

Ich wollte gerade schreiben, dass sie uns den Weg weisen wird. Doch sie schüttelt den Kopf. Sie sagt, wir kennen ihn doch schon. Es ist derselbe Weg, der es schon immer war.

  • Wir dürfen wieder verstehen, dass wir alle eins sind.
  • Wir dürfen wieder lernen, dass wir immer zum Wohle aller (Menschen, Tiere und Pflanzen) handeln, um das Gleichgewicht zu halten.
  • Wir dürfen erkennen, dass wir, wenn wir Geben und Nehmen in Balance halten, in Fülle leben und nichts (für schlechte Zeiten) zurückhalten müssen.
  • Wir dürfen üben, immer aus bedingungsloser Liebe zu handeln.
  • Wir dürfen das Leben genießen.
  • Wir dürfen sein, wer wir sind und tun was wir lieben.
  • Wir dürfen zusammenarbeiten, uns unterstützen und ergänzen und so die Welt weiterentwickeln.
  • Wir dürfen vertrauen, in das Gute, in das Göttliche in uns allen und in das Leben.
  • Wir dürfen fühlen und Gefühle zeigen, denn sie sind unser Kompass auf unserem Seelenweg.
  • Wir dürfen uns Ruhe und Frieden gönnen, dürfen uns selbst gut tun und annehmen.
  • Wir dürfen uns vergeben und uns selbst und andere lieben, so wie wir sind.
  • Wir dürfen ehrlich sein zu uns selbst und zu anderen, weil wir uns damit nicht verletzen können. Wir verletzen uns nur, wenn wir nicht ehrlich sind.
  • Wir dürfen erkennen, dass Denken ohne Fühlen nicht funktioniert.
  • Wir dürfen darauf vertrauen, dass das Erwachen der Göttin, die Welt verändert. Dinge, die lange nicht funktioniert haben, sind jetzt wieder möglich!

 

Was bedeutet es für dich und dein Leben, wenn du diese Sätze in konkrete Handlungen übersetzt?

Diese Frage ist bestimmt nicht leicht zu beantworten. Auch für mich nicht. Ich behalte sie einfach mal im Kopf und im Herzen und vertraue auf die Führung.

*******

Echt jetzt?

*******

Ehlich gesagt, ist mir jetzt schlecht. Nicht wegen der Botschaft oder der Energie, die die Göttin uns zur Verfügung stellt. Auch nicht, weil ich mit ihr verbunden bin. Obwohl ich gerade viele ihrer Tränen geweint habe. Nein, mir ist schlecht, weil ich Angst habe, ausgelacht zu werden für das was ich gerade geschrieben habe. In meinem Kopf kreisen Sätze wie „Is klar! Sie channelt die Göttin und dann kommt sie mit demselben Guru-Gewäsch, das ich schon x-mal gelesen hab! Haha!“

Doch wenn ich das jetzt für mich behalte, dann handle ich aus Angst. Ich will aber aus Liebe handeln. Und die Liebe sagt, teile es. Es kann sein, dass mich 1000 Menschen („So viele lesen das eh nicht“, sagt die eine Stimme in meinem Kopf. „Und was wenn doch?“ fragt die andere. „Wer von euch beiden will mich jetzt eigentlich aufbauen?“ frage ich aärgerlich. Stille.) für lächerlich halten. Doch wenn es einen Menschen berührt, wenn nur einer sein Verhalten ändert… (ich weine schon wieder)… ok, ok… ich habs verstanden.

Ich veröffentliche dann mal Teil 2.

*******

Und wenn ich mir hier noch etwas wünschen darf...

*******

Von wem ich mir etwas wünsche? Von dir!

Gibt es etwas das du aus Angst nicht tust, obwohl du weißt, dass es wichtig ist? Gibt es etwas, wo dein Verstand und dein Ego sagen "Nö, nö, nö, wir machen uns doch nicht lächerlich!" und dein Herz weint? Dann wünsche ich mir jetzt, dass du den Mut findest, es zu tun. verbinde dich mit der Kraft der Göttin, geh voll ins Gefühl, schalte das Denken für einen Moment aus und dann handle schnell, bevor die Stimmen wieder einsetzten. Tu es einfach. Spring. Die Welt braucht Dich!

Von Herzen

Ilka Sventja

Blog-Kommentare werden über Disqus bereitgestellt