Ahnen im Alltag - Entdecke Deine ganz persönliche Verbindung

In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie Du Deine ganz persönliche Ahnenarbeit auf Basis deiner liebevollen Erinnerungen entwickelst und in deinen Alltag einflechten kannst. Ich bin ja ein Fan davon, dass ein leicht gehen darf und unkompliziert ist.

Falls Du deine Verwandten nicht kennst oder wirklich gar keine positiven Erinnerungen mit gar keinem Familienmitglied hast, dann findest Du in meinem Blog bald einen Beitrag für einen anderen Ansatz. Es ist nämlich nicht nötig, dass Du Deine Ahnen kanntest. Die meisten von uns kennen ja auch maximal 10 Menschen von Millionen von Ahnen. Also entspann Dich, dieser Ansatz ist nicht der Einzige, aber ein sehr schöner.


Alltagstaugliche Ahnenarbeit

Ich weiß, es gibt viele spirituelle Lehrer, die schwören auf Rutinen und regelmäßige immer gleiche Wiederholungen. Ich weiß aber auch, dass das vielen Menschen schwerfällt, zum x. Mal „nur 10 Minuten“ irgendwo ihrem Alltag abzuknappsen. Dann helfen oft all die schönen Absichten nichts und das Thema fällt wieder hinten runter.

Statt also einen separaten Zeitraum zu finden, indem die Ahnenarbeit stattfindet, finde ich es viel praktischer, wenn sich die Ahnenarbeit so in den Alltag integriert, dass es wirklich keinen zusätzlichen Aufwand darstellt und sie dadurch ganz leicht regelmäßig praktiziert werden kann.

Dafür darf sie natürlich auch ganz individuell sein und ganz genau zu Dir und Deinen Ahnen passen. All das ist kein Hexenwerk. Hier findest Du eine Anleitung für deine ganz persönliche Alltagsahnenarbeit.


Vielleicht entdeckst Du beim Lesen meiner Tipps hier, dass Du längst unbewusst Ahnenarbeit machst. Es kann sein, dass Du schon bei deinem ersten Besuch im Ahnengarten positiv überrascht warst, wie gepflegt und liebevoll es dort aussah, obwohl Du etwas anderes erwartet hattest. Dann ist deine unbewusste Ahnenarbeit die Erklärung dafür.

Falls Du gerade denkst „Was ist denn ein Ahnengarten?“, dann empfehle ich dir zuerst den Blogartikel "Starte jetzt Deine persönliche Ahnenarbeit" zu lesen und dir die darin verlinkte Trance zu deinem Ahnengarten kostenfrei herunter zu laden. Damit kannst Du nämlich ganz leicht über deine inneren Bilder feststellen, wie deine Verbindung zu Deinen Ahnen aktuell aussieht.

Ich gehe also tatsächlich davon aus, dass Du schon mittendrin bist in Deiner alltäglichen Ahnenarbeit. Nur eben bis heute vielleicht noch unbewusst. Je bewusster Du damit wirst, desto mehr liebevolle Energie kannst Du mit hineingeben, die dann auch auf der anderen Seite genau so ankommt.

Denn darum geht es ja, dass Du eine liebevolle Verbindung zu Deinen Ahnen kreierst.

Ahnen sind wie enge Freunde - behandle sie auch so

Ich vergleiche die Ahnenverbindung immer mit einer Freundschaft. Da gibst und nimmst Du, pflegst den Kontakt, denkst immer mal wieder an den Anderen , verabredest Dich, verbringt Zeit miteinander, vielleicht gibt es ab und zu mal ein Geschenk, vielleicht feiert ihr auch einen Jahrestag, habt kleine "Insider" und Rituale und vieles mehr...

All diese Elemente darfst Du auch auf deine Beziehung zu deinen Ahnen übertragen. Und im Laufe der Zeit, wirst Du spüren, wie diese Beziehung wächst.

 

So findest Du deine persönliche Verbindung

Ein Grundstein deiner alltäglichen Ahnenarbeit ist dein Ahnenschrein. Wenn Du diese Blogserie der Reihe nach gelesen hast, dann weißt Du wovon ich spreche. Falls nicht, findest Du im Artikel "Erste Schritte in der Ahnenarbeit: Gib Deinen Ahnen Raum in Deinem Leben" die Anleitung für deinen Ahnenschrein.

Wenn Du deinen Ahnenschrein aufgebaut und eingeweiht hast, wird dein Unterbewusstsein die Verbindung herstellen, wann immer dein Blick darauf fällt. Ganz automatisch, ohne dass du etwas dazu tun musst.



1. Alles beginnt mit Deinen Erinnerungen

Vielleicht geht es Dir dann wie mir und dir fallen mehr und mehr Geschichten über deine Ahnen ein. Gemeinsame Erlebnisse mit den Ahnen, die Du noch kanntest oder Geschichten, die Dir als Kind mal erzählt worden sind. Da darfst Du dann achtsam sein und diese Erinnerungen wahrnehmen, wenn sie auftauchen.

Ich habe damals mehr und mehr begonnen meinem Freund beim Essen ganz viele Geschichten von meiner Oma mütterlicherseits zu erzählen. Denn da waren mit einem Mal ganz viele Kindheitserinnerungen, die lange in Vergessenheit geraten waren und dann ploppten sie einfach in mein Bewusstsein. Wenn ich die Geschichten erzählt habe, konnte ich so viel Freunde spüren und mir wurde klar, dass ich genau diese Energie auch an meine Oma sende.


2. Fühle Deine positiven Erinnerungen

Eine wunderschöne Erinnerung ist zum Beispiel, dass meine Oma immer im Keller in der Waschküche Marmelade eingekocht hat. Dafür hatte sie dort einen zweiten Herd. Sie hat wirklich viel eingekocht. Dort unten roch es dann unglaublich süß und lecker.

Wenn ich genau gemacht habe, was sie gesagt hat, dann durfte ich auch helfen. Sie hatte nur immer Sorge, dass ich mich am heißen Topf verbrennen würde. Und der Topf war riesig aus meiner Perspektive. Gusseisern und bestimmt mit einem Fassungsvermögen von 10 Litern. Durchaus respekteinflößend.

Ich war allerdings gar nicht so interessiert an der kochenden Marmelade, sondern am leeren Topf, wenn die ganze Marmelade in die Gläser abgefüllt war. Wenn Du schon mal Marmelade gekocht hast, kennst Du das, dass die dünne Schicht Marmelade im Topf ziemlich schnell geliert. Darauf hatte ich es immer abgesehen. Ich liebte die Konsistenz und natürlich den Geschmack!

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Wenn die letzten Gläser befüllt wurden, stand ich schon mit meinem Löffel bereit. Manchmal hat meine Oma auch einen sauberen Löffel für mich in die noch kochende Marmelade getaucht und ihn kalt gepustet, wenn ich es gar nicht erwarten konnte. Aber ich liebte es einfach, diese ganz frische Marmelade aus dem Topf zu kratzen und zu naschen.

Wenn ich zurück denke, dann kann ich die Marmelade schmecken und das metallisch kratzende Geräusch des Löffels am Topf hören.

Bestimmt hast Du auch Erinnerung dieser Art.

Warum ich das so ausführlich erzähle? Solche Geschichten sind der Ausgangspunkt für deine ganz persönliche Ahnenarbeit. Du darfst da so richtig mit allen Sinnen eintauchen.


3. Ahnenmagie: Hol die Erinnerungen in deinen Alltag

Inzwischen koche ich auch hin und wieder mal Marmelade. Nicht in den Mengen wie meine Oma damals, aber so ein paar Gläschen voll. Und wenn ich das tue, dann fühle ich die Verbindung zu meiner Oma ganz deutlich. Ich höre sie in meinem Kopf den nächsten Arbeitsschritt erklären, ich sehe so viele Details vor meinem inneren Auge und es ist fast so, als stünde sie bei mir in der Küche.

Vor allem das Topfauskratzen, das genieße ich dann ganz besonders und widme es ihr. Dann gehen ganz viele liebe Grüße an meine Oma und ich spüre, dass sie es spürt. Das ist so unglaublich schön. Da steckt so viel Liebe drin. Dieses Gefühl dann ganz bewusst zu senden, das ist es, was ich Ahnenmagie nenne. Das wirkt nochmal so viel stärker und es ist dabei so einfach.


Es gibt so viele Anknüpfungspunkte

Familienrezepte

Dasselbe gilt natürlich auch, wenn ich Rezepte koche, die ich noch von meiner Oma habe. In meiner Küche hängt ein Bilderrahmen mit Rezepten, die sie für mich aufgeschrieben hat. Diese Rezepte koche ich nicht mehr, aber ich will mich nicht davon trennen. Nun hängen sie in ihrer Handschift eben an der Wand.

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Auch von väterlicher Seite habe ich ein Rezeptbuch von meiner Oma. Mein Opa war sehr begabt im Malen und Zeichnen und er hat mir vorne ein Bild hineingezeichnet mit den Wahrzeichen der Stadt in der sie lebten.

Wenn Du sowas auch hast, ist das so unglaublich wertvoll, um in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Nutze Deine Familienrezepte und sende damit wirklich ganz bewusst liebe Grüße auf die andere Seite. Deine Ahnen freuen sich sehr.

Und du kannst diese Verbindung weiter in die Vergangenheit ausdehnen. Wenn Du das Rezept von deiner Oma hast, von wem hat sie es wohl bekommen? Vielleicht hat sie besondere Tricks und Kniffe in der Zubereitung auch von ihrer Mutter übernommen und diese von ihrer und so weiter.

Wenn Du also in Liebe und Dankbarkeit mit deiner Oma in Verbindung bist, dann lass diese Energie einfach durch die bewusste Intention noch viel weiter zurück durch die Ahnenlinien fließen.


Erbstücke: Schmuck und Kleidung

Das gleiche gilt für Erbstücke, wie Schmuck, Uhren oder Kleidung. Auch damit kannst Du wunderbar in Kontakt treten und deinen Ahnen zeigen, dass du ihr Andenken bewahrst.

Eine Kundin von mir hat zum Beispiel eine wunderschöne Tracht von ihrer Oma geerbt. Sie passt ihr tatsächlich und so kann sie dieses geerbte Kleidungsstück zu besonderen Anlässen tragen oder wenn sie in Verbindung gehen möchte.

Das ist richtig magisch. Denn durch das regelmäßige Tragen sind diese Kleidungsstücke mit so viel Energie unserer Ahnen aufgeladen, dass wir fast wörtlich in ihre Haut schlüpfen können. Darum ist aber auch Achtsamkeit angebracht, wenn Du die Kleidung von deinen Vorfahren trägst. Reinige die Stücke am besten vorher energetisch von allem was nicht Licht und Liebe ist und setze die Intention, dass nur die Energie, die zu deinem höchsten Wohle dient, beim Tragen auf dich übergeht.

Niemand möchte plötzlich mit den schlechten Angewohnheiten der Oma auffallen oder die miese Laune vom Opa haben, wenn er seinen Sonntagsanzug tragen musste.

Falls Du nicht so vertraut bist mit dem energetischen Reinigen, dann hör Dir dazu meine Podcastfolge "Energetische Reinigung" an. Danach kannst Du das ganz leicht selbst.

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Topflappen oder Vogelhäuschen

Auch andere Tätigkeiten, die Du in deiner Familie erlernt hast, eignen sich super, um daraus kleine, alltagstaugliche Ahnenrituale zu gestalten.

Handarbeiten und Handwerken finde ich zum Beispiel ohnehin sehr meditativ und wenn es da etwas gibt, dass Deine Oma oder dein Opa Dir beigebracht haben, dann nimm Dir doch am Wochenende mal etwas dafür und tue es ganz bewusst „gemeinsam“ mit deinen Ahnen.

Ganz egal, ob Du einen Topflappen häkelst oder ein Vogelhäuschen baust, wichtig ist nur, die Gefühle von Liebe und Verbundenheit wieder aufleben zu lassen. Vielleicht auch still zu sagen „Schau mal Oma, schau mal Opa, ich kanns noch.“ Oder falls das eben nicht der Fall sein sollte, dass Du es noch kannst, dann bitte sie doch um Unterstützung dich zu erinnern, wie es ging und was der nächste Schritt ist. Auch da geschehen ganz magische Dinge.

Es ist eine Methode mit deinen Ahnen Zeit zu verbringen, auch wenn sie schon nicht mehr unter uns weilen.


Wochenendausflüge

Wochenendausflüge eignen sich auch prima, um den Ahnen näher zu kommen. Vielleicht kannst Du einen Ort besuchen, der die Heimat deiner Ahnen war oder in irgendeiner anderen Form eine Bedeutung hatte.

Oder Du besuchst mal ein Freilichtmuseum und schaust Dir an, wie früher das Handwerk betrieben wurde, dass deine Vorfahren noch ausgeübt haben. Wenn in deiner Ahnenlinie Schifffahrer oder Eisenbahner waren, dann gibt es auch dazu passende Museen.

Klar, dafür darfst Du ein bisschen was über deine Ahnen wissen. Vielleicht beginnst Du ja einfach mal damit lebende Verwandte zu fragen, was sie noch wissen und erzählen können.

Falls es für Dich an der Stelle keine Anhaltspunkte gibt, dann folge doch einfach deinem Gefühl und deinen Impulsen. Schau Dich selbst an. Gibt es Dinge, Orte, Düfte, die Du liebst und von denen Du dir das einfach nicht erklären kannst? Das können Hinweise auf deine Ahnen sein. Es ist nicht immer wichtig, alles zu wissen und belegen zu können. Viel wichtiger ist es, wie Du Dich damit fühlst.

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Kann Ahnenarbeit so einfach sein?

Das klingt jetzt vielleicht für Dich alles überraschend simpel, aber für mich sind die einfachen Sachen, oft die besonders kraftvollen.

Gerade für Anfänger ohne energetische Ausbildungen und Vorkenntnisse ist es besonders leicht, die eigenen Erinnerungen und Gefühle als Brücke zu den Ahnen zu nutzen. Und diese Brücke ist unglaublich stabil und tragfähig. Auch in meiner Energiearbeit nutze ich das immer wieder.

Die Frage ist also nicht, ob es so leicht sein kann, sondern ob Du es Dir erlaubst.

Und falls nicht, dann tue ich es hier für Dich: Es darf leicht sein!


Jetzt bist Du dran!

Was sind die Tätigkeiten, Dinge oder Orte, die dich ganz leicht in einen positiven Kontakt bringen? Was ist deine Brücke zu den Ahnen?

Es darf etwas sein, was sich auch in deinem Alltag ganz leicht einbauen lässt. Kochen ist so etwas oder auch Gartenarbeit und Blumen gießen.

Vielleicht weißt Du noch, dass Dein Opa leise vor sich hin summte, wenn er spazieren ging? Dann probiere das doch mal aus. Oder deine Oma duftete immer nach einem bestimmten Parfum, dann schau doch mal, ob Du es in der Drogerie findest und schnupper einmal dran. Du musst es ja nicht gleich kaufen.

Ich bin einfach ein Fan davon, dass es keinen großen zusätzlichen Aufwand erfordert. Ich bin nämlich sonst die Erste, die die Lust verliert. Je leichter und schlichter, desto besser. Dafür geht’s dann immer öfter ganz wie von selbst.

Und Du wirst auch sehen, dass mehr und mehr Erinnerungen mehr und mehr Ideen bringen und Du mehrfach täglich deinen Ahnen liebe Grüße senden kannst.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß dabei.

Und wenn Du magst, dann kommentiere gerne, wie Du ganz leicht den Kontakt zu deinen Ahnen pflegst.

 

Ilka Sventja – die Ahnenhexe


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